Rundtour durch die Uina-Schlucht

In Nauders beginnt die Rundtour durch die Uina Schlucht und zuerst mit dem Mountainbike über eine Nebenstrecke rauf bis zur Norbertshöhe auf ca. 1450m Höhe. Danach geht es auf schmalen Pfaden und Waldwegen, meist in der Nähe der Bundesstraße, hinunter nach Martina. Die Bundesstraße wird bei der Abfahrt einige male überquert. Von Martina fährt man entlang des Inns auf teils recht ruppigen Wegen bis nach Sur En.

Uina Schlucht

Uina Schlucht

In Sur En beginnt der eigentliche Einstieg in die wunderbare Uina Schlucht. Gleich am Eingang wird man auf die Gefahren beim Befahren der Schlucht hingewiesen. Der Schotterweg führt immer recht nah am Fluss und mit einer recht ordentlichen Steigung bis zur Alm Uina Dadaint. Die Uina Dadaint ist die einzige bewirtschaftete Alm zwischen Sur En und dem Schlinigpass. Hier endet auch die Schotterstraße und wird durch einen Trail abgelöst. Je weiter man fährt, desto steiler wird das Gelände, bis man sich fast unbemerkt in der Steilwand der Uina Schlucht befindet.

Spätestens ab dem Warnschild sollte das Mountainbike nicht mehr gefahren sondern auf der Abhang Seite geschoben werden. So ist die zweite Hand frei um im Zweifel nach dem Seil an der Felswand zu greifen. Als weiteres Highlight können durchaus die zwei „Tunnel“ in der Uina Schlucht bezeichnet werden.

Alp Sursass

Alp Sursass

Das Schluchtende hört man bereits durch das rauschende Wasser, was hier in die Tiefe fließt. Der Anstieg ist hier noch nicht zu Ende, sonders es geht auf der Alp Sursass noch rund 200 Höhenmeter weiter bergauf bis zum Schlinigpass. Hinter dem Schlinigpass besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Sesvennahütte.

Die Abfahrt ins Vinschgau führt zuerst über einen ruppigen Schotterweg und später über einen asphaltierten Radweg bis nach Schlinig. Von hier aus geht es auf der Straße nach Burgeis im Vinschgau.

Auf dem Etschtalradweg geht es nun von Burgeis über den Reschenpass zurück nach Nauders dem Ausgangspunkt.

Tourdaten:
Kilometer: ca.70km
Höhenmeter: ca. 1750hm
Bilder zur Tour: folgt
Tourbescgreibung: Tour Nr. 11 im MountainBikeGuide Nauders Reschenpass

Termine für Fahrradmessen im Jahr 2015

Auch im Jahr 2015 finden wieder zahlreiche Farradmessen statt, auf denen sich die Radfahrer über aktuelle Trends zum Radfahren informieren können. Die jeweilige Fahrradmesse hat in der Regel einen eigenen Schwerpunkt. So gibt es zum Beispiel Fahrradmessen für speziell für Radreisen oder für Spezialfahrräder. Hier folgt die Liste mit den Fahrradmssen für das Jahr 2015:

F.re.e vom 18.02.2015 bis zum 22.02.2015 in München

Die F.re.e ist eine allgemeine Reise- und Freizeitmesse, die aber jedes Jahr einen eigenen Fahrradbereich inkludiert hat. Radfahrer können sich hier über Fahrradanhänger, Fachliteratur, Trekkingräder, E-Bikes, Mountainbikes und vieles mehr erkundigen. Wie es sich für eine Reisemesse gehört, hat die f.re.e 2015 natürlich auch Radreiseveranstalter als Aussteller. Weitere Informationen zur f.re.e 2015 gibt es hier.

Fahrrad Essen vom 26.02.2015 bis zum 01.03.2015 in Essen

In Jahr 2014 kamen insgesamt 90.000 Personen zur Fahrradmesse „Fahrrad Essen“ sowie zur Parallel laufenden Camping und Outdoormesse. Auch im Jahr 2015 wird sich in Essen wieder alles um die Themen Fahrräder, Radsport, Zubehör und Radtouristik drehen. Hier geht es zur Homepage der Fahrrad Essen 2015.

Velo Berlin vom 21.03.2015 – 23.03.2015 in Berlin

In 7 Messehallen zeigen über 250 Aussteller viele Neuheiten rund um das Thema Fahrrad. Auf der Fahrradmesse Velo Berlin 2015 wird es auch wieder zahlreiche Sonderschauen, Vorträge und Diskussionsforen geben. Die neuen Fahrradmodelle können auf dieser Fahrradmesse nicht nur bestaunt werden, soondern auf dem Tesrparcours auch gleich getestet werden. Hier geht es zur Homepage der Velo Berlin 2015.

Auf dem Eisacktalradweg vom Brenner nach Klausen

Brenner Bahnhof

Brenner Bahnhof

Der Eisacktal Radweg führt über circa 100km vom Brennerpass nach Bozen. Diese Strecke bin ich vom Süden Richtung Norden schon einige Male mit dem Zug nach einem Alpencross gefahren und sollte nun endlich auch einmal mit dem Fahrrad in Angriff genommen werden.

Da die Wettervorhersage für meinen Urlaubsort Nauders leider sehr schlecht aussahen, habe ich Ausschau nach einer geeigneten Alternative gehalten. Das Eisacktal sollte bis ca. 15:00 Uhr frei von Gewittern und Regen bleiben und bot sich daher als Ziel für eine Radtour an. Die letzten Informationen zur Tour habe ich mir noch auf der Homepage von Dr. Karl Schlemmer besorgt, der eine sehr schöne Fotodokumentation über den Eisacktalradweg erstellt hat. Mit dem Auto ging es daher um 9:00 Uhr über die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zum Brennerpass. Im großen Parkhaus des Outlet-Centers bot sich eine kostenfreie Parkmöglichkeit für Besucher des Outlet-Centers.

Verteidigungsanlagen am Brennerpass

Verteidigungsanlagen am Brennerpass

Kurz nach 11:00 Uhr war das Fahrrad wieder zusammen gebaut es ging zum Ausgangspunkt meiner Tour dem Bahnhof am Brennerpass. Die ersten Meter verlaufen noch auf der alten Brennerstraße, bis nach circa 500 Metern der eigentliche Eisacktal Radweg beginnt. Nach wenigen Metern auf dem Eisacktalradweg  trifft man, genauso wie am Reschenpass, auf Befestigungsanlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Wer sich eine solche Anlage einmal genauer anschauen möchte, sollte eine Radtour zum Plamortboden unternehmen.

Eisacktalradweg auf der alten Bahntrasse

Eisacktalradweg auf der alten Bahntrasse

Kurz hinter der Fraktion Brennerbad zweigt die Eisenbahnlinie in den 1999 neu eröffneten Pflerschtunnel ein und dies bot die Möglichkeit den Radweg auf die alte Bahntrasse durch das Pflerschtal zu legen. Mit gleichmäßigen Gefälle und herrlichen Blick auf das Tal führt der Eisacktalradweg über mehrere Kilometer auf der alten Bahntrasse bis zum Astertunnel.

Ab der Ortschaft Gossensaß ist es dann auch mit dem reinen „laufen lassen“ vorbei, da der Eiacktal Radweg mit vielen gemeinen Gegenanstiegen gespickt ist. In Summe kommt man vom Brenner bis nach Bozen auf circa 500 Höhenmeter bergauf und dies auf einem Radweg der eigentlich nur bergab führt. Kurz hinter Gossensaß beginnt dann auch der besonders steile Anstieg nach Oberried, der einen aber mit einer 60,2 km/h schnellen Abfahrt nach Unterried belohnt.

Festung Franzensfeste

Festung Franzensfeste

Südlich von Fortezza bietet sich vom Eisacktalradweg ein schöner Anblick auf die Festung Franzensfeste die einen Großteil der Talbreite für sich beansprucht.

In Klausen ziehen die ersten Gewitter auf, so dass ich mein Tagesziel Bozen leider um 30km verfehlen. Mit 70km bei 500hm kann man aber durchaus zufrieden sein.

Video vom Eisacktalradweg:

Weiterführende Informationen zum Eisacktalradweg gibt es auf der Seite Eisacktalradweg.de. Der Eisacktalradweg führt von Klausen weiter nach Bozen zum Etschtalradweg.

Wanderung durch die Rosengartenschlucht von Imst nach Hochimst

Eingang zur Rosengartenschlucht

Eingang zur Rosengartenschlucht

Direkt im Stadtzentrum von Imst beginnt der rund 1,5km lange Wanderweg durch die imposante Rosengartenschlucht, der von Imst über 250 Höhenmeter entlang des Schinderbaches und vorbei an der blauen Grotte nach Hoch-Imst führt.

Linkerhand der Johanniskirche findet man recht leicht den Einstieg in die Rosengartenschlucht. Der Schinderbach wird hier noch in einem Kanal durch die Ortschaft Imst geführt. Rechts des Baches führt der Weg hier noch mäßig steil bergauf. Nach wenigen Metern tauchen auf der rechten Seite einige Häuser auf, die direkt an die Felswand gebaut wurden.

Kurze Zeit später sieht man auch schon die erste von ca. 20 Brücken über die Schlucht. Die erste Brücke ist eine Hängebrücke und führt einen vom rechten Flussufer zu einem Holzsteg auf der linken Felsseite. Jetzt befindet man sich in der Schlucht und kann die Natur einfach auf sich wirken lassen.

Kurz vor Hoch-Imst kommt man an der blauen Grotte vorbei.  In dieser Grotte wurde bereits vor über 2000 Jahren bereits nach silberhaltigen Gestein gesucht.

Nach einer Einkehr in Hoch-Imst führt die Wanderung mit einem herrlichen Blick über das Gurgltal zum Wetterkreuz. Von hier wandert man zurück nach Imst. Die letzten Meter verlaufen dabei wieder entlang des Schinderbaches und vorbei an den „halben Häusern“.